Highlights der Weltkultur

Weltkulturerbe Mexiko

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Mexiko Urlaub in der Nähe des sehenswerten Weltkulturerbe

Sehenswürdigkeiten des UNESCO-Weltkulturerbe in Mexiko

Das Weltkulturerbe in Mexiko ist vor allem von den alten Hochkulturen des Landes südlich der USA bestimmt. Die Azteken und Maya schufen einst eine kulturelle Leistung ersten Ranges, welche bis heute begeistert.

Doch waren die beiden Hochkulturen auch an ihrem eigenen Untergang nicht unschuldig. Besonders im Falle der Maya gilt diese Ansicht heute als gesichert. Beim Untergang des Reiches der Azteken spielten dagegen die spanischen Eroberer die Hauptrolle.

Doch die kulturellen Zeugnisse, die beide Kulturen hinterlassen haben, sind heute noch ebenso beeindruckend wie sie zu ihrer Blütezeit gewesen sein müssen.

Der kulturelle Reichtum kann in Mexiko darüber hinwegtäuschen wie arm das Land tatsächlich ist. Doch kann man ohne Zweifel sagen, dass der Kontrast zu den reichen Vereinigten Staaten im Norden krass ist.

Das Land ist dadurch jedoch auch auf seine touristische Ziele und damit die besonders gute Erhaltung der Weltkulturerbe in Mexiko angewiesen, was diesen wiederum zugute kommt. Daher ist Mexiko auch eines der Länder dieser Welt mit der höchsten Dichte an Weltkulturerben. Hierzu gehört beispielsweise auch die Hauptstadt Mexiko-City und deren historisches Zentrum sowie deren Vorort Xochimilco, welcher durch seine Schwimmenden Gärten zu begeistern weiß. Hierhin zieht es die Urlauber im Land ebenso wie zu den berühmten präkolumbischen Stätten Palenque und Teotihuacán.

Die Azteken schufen hier einige der schönsten Bauwerke der Erde, unter anderem auch Pyramiden, welche denen der Ägypter in nichts nachstehen und welche zu berechtigten Überlegungen verleiten, wie auf der anderen Seite des Globus die gleichen Kultstätten auf solch beeindruckende Art und Weise unabhängig von der Kunst der Ägypter erbaut werden konnten.

Wer die Ruinen von Chichen Itzá etwas südlicher auf der Halbinsel Yucatan besucht, der kann die Baukunst der Maya hautnah erleben. Auch in der Maya Stadt Kalakmul ist dies möglich.

Doch nicht nur aus der präkolumbischen Epoche stammen die Weltkulturerbe in Mexiko. Auch die Zeugnisse der Eroberer haben Welterbestatus erlangt. Dies gilt beispielsweise für die Klöster am Popocatépetl oder aber die Historische Festung Campeche.

Ein Stück Industriegeschichte stellt die Silberroute El Camino Real de Tierra Adentro dar. Und selbst die Agavenlandschaft und Tequila-Produktionsstätten bei Tequila in Mexiko gehören zum Weltkulturerbe des Landes - sie sind ein Stück Lebensart Mexikos, welches die ganze Welt erobert hat.

 

Weltkulturerbe Chichén Itzá, Mexiko

Urlaub an den Ruinen von Chichén Itzá - ein Ort der Götter in Mexiko

Man mag sich vielleicht lieber nicht vorstellen, wie sich die Spieler auf jenem mit 91 mal 36 Metern Fläche größten erhaltenen Ballspielplatz der Fußballnation Mexiko gefühlt haben müssen.

Denn es ging hier um alles andere als ein freundschaftliches Ballspiel - in der Kultur der Maya war das Ballspiel ein Spiel auf Leben und Tod. Wer beim Ballspiel siegte, der wurde den Göttern geopfert... Es soll für die Maya eine Ehre gewesen sein für ihren Gott zu sterben - doch keiner weiß, was in den Menschen wirklich vorging.

Heute können wir etwas südlich von Mérida in Mexiko nur noch die Ruinen von Chichén Itzá bewundern - eine der großen touristischen Attraktionen im Lande.

Die Maya haben das Land über eine ganze geschichtliche Epoche hinweg geprägt - auch wenn sie letztendlich durch Bürgerkriege und interne Konflikte untergingen. Doch mit Chichén Itzá haben sie einen monumentalen Bau hinterlassen.

Geweiht ist die Anlage dem Gott "Kukulcán". Auch die größte Pyramide in Chichén Itzá trägt seinen Namen. Sie ist über 30 Meter hoch, kann damit zwar nicht mit den ägyptischen Monumenten in ihrer Größe mithalten, doch es ist immer wieder erstaunlich, dass auch die Maya solch prunkvolle Pyramiden zu Ehren der Götter erbauten.

Neben der Pyramide befinden sich in der 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Ruinenanlage zahlreiche Tempel - der "Tempel des Jaguar" zum Beispiel oder der "Tempel des bärtigen Mannes" wie auch der "Tempel der Wanderpaneele".

Besonders prachtvoll ist in Chichén Itzá auch der Thron des Herrschers, welcher die Form eines Jaguars hat und in strahlendem Rot bemalt wurde - er leuchtet damit über allen anderen Gegenständen.

Sehenswert sind in Chichén Itzá auch die "Halle der tausend Säulen" und der heilige Brunnen - man sieht, dass die Maya vieles in der Natur verehrten, so auch das Wasser.

 

Weltkulturerbe Uxmal in Mexiko

Reisen Sie zur Ruinenstätte Uxmalde, dem Herz und Zentrum der Mayakultur

Uxmal - das war sozusagen der Nabel der Welt für die Maya. Das Volk, welches von der Frühzeit um 3000 vor Christus bis etwa 1500 nach Christus - als die Spanier die indigenen Völker Mittel- und Südamerikas vernichteten - in Mexiko und einigen mittelamerikanischen Ländern lebte.

Hier - auf der Halbinsel Yucatán im Süden von Mexiko am Karibischen Meer - hatten die Maya ihr bedeutendstes Zeremoniezentrum. Auch war es der Herrschaftsmittelpunkt der Maya-Kultur.

Diese Bedeutung kann man Uxmal bis heute deutlich ansehen. Über die Ruinenstadt wacht eine monumentale Pyramide: die "Pyramide des Wahrsagers".

Besonders an dieser Pyramide ist vor allem ihre Architektur. Sie ist nicht - wie bei Pyramiden eigentlich üblich - auf einer rechteckigen Form errichtet, sondern besteht aus einem ovalen Grundriss. Dies ist einzigartig auf der ganzen Welt!

Weitere Pyramiden - wie die 31 Meter hohe Gran Piramide - säumen diesen Prachtbau. Ehrfurchtsvoll müssen die Maya davor erstarrt sein - ihr Götterglaube war zutiefst verwurzelt.

Das ging so weit, dass viele von ihnen sich sogar aus freien Stücken opfern ließen - zum Wohle der Götter. Auch in Uxmal findet man einen der bekannten Ballspielplätze der Maya. Hier auf dem Juego de Pelota wurde oft über Leben und Tod entschieden.

Prachtvoll verziert sind sämtliche Gebäude der Maya Ruinenstadt. Schriftzeichen sind ebenso zu finden wie Ornamente und Figuren, welche Teile der Bauten säumen. Die Casa de la Tortugas - das Schildkrötenhaus - oder das "Quadrat der Mönche" sind hier nur zwei bedeutsame Beispiele.

Etwas Besonderes ist auch der Palacio del Gobernador mit seinen über 100 Chac-Masken, welche an seiner Fassade befestigt wurden. Oder auch das riesige Casa de las Palomas, welches eine Fläche von 70 mal 20 Metern hat.

Die Maya wollten zeigen, welche Macht sie ausüben können - bis heute können wir ihre Spuren bestaunen.

 

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Weltnaturerbe in Mexiko

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