Ausgrabungsstätten von Troja - Weltkulturerbe in der Türkei
Das Trojanische Pferd und die Ausgrabungsstätten von Troja - eine lange Geschichte
Bis in die griechische Antike reicht die Geschichte der Stadt Troja zurück. Und wer könnte sich aus seiner Schulzeit nicht an den großen Trojanischen Krieg erinnern?!
Spätestens die Legende über die Entführung der schönen Helena durch Paris in die Stadt seines Vaters Priamos, König von Troja, begeisterte uns doch alle! Und die Erzählung vom Trojanischen Pferd, mit dessen Hilfe es den Griechen gelang, die Stadt letztendlich doch zu erobern.
Um das Jahr 3500 vor Christus wurde Troja gegründet. Eine lange Blütezeit durch die gesamte Antike folgte bis die Stadt im Jahr 85 vor Christus fast vollständig zerstört wurde. Danach vergaß man Troja für fast 2000 Jahre.
Dann zog es den Archäologen Heinrich Schliemann zu den Ruinen von Troja. Auf der Suche nach dem Schatz des Priamos machte er zusammen mit Dr. Wilhelm Dörpfeld einige der aufregendsten Entdeckungen der Geschichte der Archäologie.
Heinrich Schliemann machte sich mit Homers Ilias auf die Suche nach Troja - und wurde erstaunlicherweise fündig. So wurde Troja noch einmal durch ihn zu einem eigenen Mythos erklärt.
Auch wenn ihm bei seinen Datierungen diverse Fehler unterliefen. Auch wenn der Schatz des Priamos unter mysteriösen Umständen auftauchte und auch wieder verschwand. Trojas Ausgrabung war zu einem Mythos geworden, der immer mit dem Namen Schliemann verbunden sein wird. Dieser wurde dadurch zu dem vielleicht berühmtesten Archäologen aller Zeiten.
Im Jahre 1998 erklärte auch die UNESCO die vermutlich bedeutendste Ausgrabungsstätte aller Zeiten zum Weltkulturerbe.
Heute kann der Besucher in Troja Ruinen wie beispielsweise das Theater, die Ostmauer mit dem Turm, das Südtor und das Osttor, das Odeion - welches unter den Römern erbaut
wurde -, das Propylon, Megaronhaus und die Reste des Athenatempels bewundern.Auch wenn es nur spärliche Reste sind, die man hier erblickt - sie geben einen Eindruck, was Geschichte uns erzählen kann.


