Weltkulturerbe in Südamerika

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Reisen Sie zu Sehenswürdigkeiten und Weltkulturerbe in Südamerika

Südamerika wurde als Kontinent hauptsächlich durch die Kolonisatoren geprägt, welche dort seit dem 15. Jahrhundert landeten. Zuvor hatten die Ureinwohner - wie die Maya, Inka und Azteken - den Kontinent beherrscht.

Doch gegen die Conquistadoren hatten diese Völker keine Chance. Vor allem der römisch-katholische Glauben wurde durch die vornehmlich spanischen Eroberer verbreitet. Bis heute sind die Altstädte vieler Orte, welche zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen, von Kirchen und Kathedralen geprägt.

So zum Beispiel die Altstadt von Quito in Ecuador oder Sucre in Bolivien oder aber das beeindruckende Chiloe mit seinen Kathedralen aus Holz in Chile. Doch es geht auch ganz anders - mit dem Weltkulturerbe Brasilia beispielsweise. Brasilia, die Hauptstadt von Brasilien, ist eine Stadt, welche ab dem Jahr 1922, hauptsächlich aber in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, aus dem Boden gestampft wurde.

Die einmalige Architektur ihres Schöpfers Oscar Niemeyer brachte ihr jedoch diesen hohen Status ein, dass die UNESCO sie zu einem der bekanntesten Welterbe in Südamerika machte.

Grundsätzlich muss man sagen, dass Südamerika - wie die meisten Kontinente, auf denen vornehmlich ärmere und Entwicklungsländer beheimatet sind - größeren Reichtum an Weltnaturerben denn an Weltkulturerben hat. Doch was dieser Kontinent bietet, ist exquisit und bereitet Ihnen bei einem Besuch Zugang zu einer völlig neuen und anderen Welt.

Spätestens ein Besuch in der Ruinenstadt Machu Picchu mitten in den peruanischen Anden wird dies bestätigen. Die Inka hatten hier ihre Kultstätten und bauten diese in wahrlich beeindruckender Art und Weise auf. Machu Picchu liegt eingebettet in eine unglaublich reiche, grüne Landschaft, welche der Stätte ein ganz besonderes, fast magisches Aussehen verleiht.

Nicht weit von Machu Picchu entfernt befindet sich mit Cuzco eine weitere Welterbestätte. Die Inka gaben dieser Stadt - ihrer Hauptstadt - den Namen "Nabel der Welt".

Von einem ganz anderen Kapitel der Geschichte Südamerikas berichtet Potosi in Bolivien. Hier hatten sich zunächst die Spanier mit Missionen angesiedelt, doch schnell wurde der Reichtum in den Silberminen der Stadt entdeckt. Es begann eine schamlose Ausbeutung, welche über Jahrhunderte anhielt.

Südamerika erleben bedeutet fremde Kulturen und deren Gedanken hautnah kennenlernen. Beginnen auch Sie hier mit der Entdeckung einer faszinierenden Welt.

Weltkulturerbe in Südamerika

Weltkulturerbe in Bolivien Weltkulturerbe in Ecuador

Weltkulturerbe in Amerika

Weltkulturerbe in den USA Weltkulturerbe in Kanada Weltkulturerbe in Mexiko

 

Weltnaturerbe in Südamerika

Die Galápagos-Inseln (Inseln der Schildkröten) sind ein sehr bekanntest Weltnaturerbe. Die Galapagosinseln bestehen aus einer Inselgruppe von 19 Vulkaninseln im äquatorialen Pazifik, 973 km vor der Pazifikküste von Südamerika. Die Inselkette erstreckt sich über dem Äquator sowohl in die nördliche als auch südliche Hemisphäre. Sie besteht aus 15 Hauptinseln, vier kleineren Inseln und 107 Felsen und Inselchen.

Seit dem Jahr 2000 bzw. in der jetzigen Größe seit 2003 ist der Naturschutzkomplex Central Amazon Conservation Complex ("Zentraler Amazonas") ein anerkanntes Weltnaturerbe und das größte Naturschutzgebiet im Amazonasgebiet. In Bezug auf die Biodiversität ist dieses Gebiet eine der reichsten Regionen unseres Planeten.