Weltkulturerbe in der Schweiz

Kulturreisen - Kultururlaub - Studienreisen - Rundreisen

Reisen Sie zu Sehenswürdigkeiten und Weltkulturerbe in der Schweiz

Schweizer Vielfalt

Man sagt den Schweizern nach, dass sie so leicht nichts aus der Ruhe bringen kann. Dass die Uhren dort anders zu gehen scheinen als im Rest der Welt, weil man sich mehr für das gemütliche Leben interessiert als für den Alltagsstress. Diese ruhige Entspanntheit begegnet einem überall. In manch historischer Altstadt scheint in der Schweiz die Zeit still zu stehen.

Die Besiedlungsgeschichte der Schweiz nimmt ihren Anfang in der Altsteinzeit und so berichten zahlreiche architektonische Zeitzeugen von der bewegten Vergangenheit des Alpenlandes.

Bisher fanden sieben der bemerkenswertesten Bauwerke Eingang in die Sammlung des Weltkulturerbes, darunter die Berner Altstadt, das Kloster „St. Johann“ von Müstair und der Stiftsbezirk von St. Gallen. Doch nicht nur Bauwerke, auch einmalige Landschaften, wie „Tektonikarena Sardona“ oder der „Monte San Girorgio“ und spezifische, heute noch erhaltene, Siedlungskulturen gehören zum Weltkulturerbe der Schweiz.


Die Schweizer Tektonikarena Sardona

Die Tektonikarena Sardona wird von drei Kantonen in der Schweiz verwaltet. Dieses Gebiet ist ein äußerst wichtiger Lernort für Geowissenschaftler aus der ganzen Welt, denn man kann hier beginnen zu erahnen, wie alpine Berge und Täler überhaupt entstanden sind. Imposant erheben sich die gewaltigen Felsmassive der Tektonikarena Sardona gegen den meist strahlend blauen Himmel.


Die Burgen von Bellinzona

Schon seit der Altsteinzeit thronte das Schloss in Bellinzona über der Stadt. Die Region galt schon damals als wichtige Wegegabelung, an der mehrere Reiserouten kreuzten.
Besuchen Sie heute die Festungsmauern der „Drei Burgen von Bellinzona“, „Sasso Corbaro“, „Castelgrande“ und „Montebello“. Wenn man an der Burgmauer steht und den Blick über die herrliche Landschaft gleiten lässt, fühlt man sich leicht in jene Anfangsjahre der Besiedlungsgeschichte versetzt.

 

Weltkulturerbe Altstadt von Bern

Zwischen Altsteinzeit und Barock

Schon Goethe befand Bern als die schönste Stadt, derer er je ansichtig wurde. Heute begegnet Ihnen Bern als gelungene Mixtur großartiger mittelalterlicher Baukunst und Moderne. Großartige Häuserzeilen, beeindruckende Dachlandschaften, Brunnen, Türme und Arkaden sind in Originalsubstanz erhalten und beherbergen doch moderne Funktionalität.

In Bern meint man machmal Eindruck zu haben, dass das Mittelalter hier noch immer die Hauptrolle spielt, denn fast jede der unzähligen Sträßchen und Gässchen ist davon geprägt. Doch man darf sich bei dieser nur etwas über 100.000 Einwohner zählenden Stadt nicht täuschen lassen - denn sie ist die Hauptstadt der Schweiz und zugleich auch Hauptort des Kantons Bern.

Von dem Fluss Aare umflossen liegt die Altstadt von Bern auf einer Art Terrasse. Brücken führen über den Fluss und bieten Zugang zur Stadt. Hier in der Altstadt spielen unzählige stattliche Bürgerhäuser und Zunftgebäude die Hauptrolle.

Umgeben werden sie von einer Vielzahl an idyllischen Laubengängen und vor allem von vielen Brunnen. Für diese ist die Altstadt von Bern berühmt und man findet sie an fast jeder Ecke.

Besonders berühmt sind die Figurenbrunnen, welche seit der Renaissance das Stadtbild prägen. Eine Reise durch Bern auf den Spuren der Brunnenbauer ist durchaus lohnenswert.

Nicht verpassen darf man allerdings auch das Münster von Bern: St. Vinzenz. Es ist Wahrzeichen der Stadt und schon weithin sichtbar. 100 Meter ist der Turm hoch, die prächtige Innenausstattung stammt von einem Ulmer Baumeister.

Ein weiteres sehenswertes Gotteshaus der Zähringer-Stadt ist die Französische Kirche, welche im 17. Jahrhundert für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich errichtet wurde.

Ebenfalls sehenswert ist in der Altstadt von Bern die Stadtmauer, welche dieselbige umgibt. Hier findet sich noch heute der Zytgloggeturm, welcher mit seiner beeindruckenden Spieluhr die Zeit anzeigt. Denn bei aller Gemütlichkeit ist die Schweiz schließlich für ihre Zeitmesser berühmt...

Kulturlandschaften und Fenster zur Urzeit

Seit dem 11. Jahrhundert schufen Bauern am Genfer See einmalige Terrassenlandschaften zum Weinanbau. Die romantisch gelegenen Dörfer und charmanten Kleinstädte von Lavaux spiegeln die Entwicklung, aber auch Traditionsverbundenheit einer heute noch lebendigen Kulturlandschaft wieder.

Eingebettet in den südlichen Armen des Luganer Sees finden Sie die Region Mendrisotto mit dem „Monte San Giorgio“. Hier erlaubt Ihnen die Erdgeschichte einen Blick in die Urzeit. Fossilien des einstigen Trias-Meeresbeckens werden bereits seit 150 Jahren erforscht.

 

Eine Reise in die Schweiz ist ein wunderbarer Ausflug in Moderne und Vergangenheit.
Das Alpenland Schweiz ist ein Schatz, den zu heben wenig Mühe, aber viel Vergnügen bereitet.

Lassen Sie sich vom Charme der Städte und Dörfer verführen und genießen Sie den Blick auf einmalige Landschaften.

Weltkulturerbe in Europa

Weltkulturerbe in Belgien
Weltkulturerbe in Bosnien-Herzegowina
Weltkulturerbe in Bulgarien
Weltkulturerbe in Deutschland
Weltkulturerbe in Finnland
Weltkulturerbe in Frankreich
Weltkulturerbe in Griechenland
Weltkulturerbe in Großbritannien
Weltkulturerbe in Italien
Weltkulturerbe in Kroatien
Weltkulturerbe in Litauen
Weltkulturerbe den Niederlanden
Weltkulturerbe in Norwegen
Weltkulturerbe in Österreich
Weltkulturerbe in Polen
Weltkulturerbe in Portugal
Weltkulturerbe in Rumänien
Weltkulturerbe in Russland
Weltkulturerbe in Schweden
Weltkulturerbe in der Schweiz
Weltkulturerbe in Serbien
Weltkulturerbe in der Slowakei
Weltkulturerbe in Spanien
Weltkulturerbe in Tschechien
Weltkulturerbe in der Türkei
Weltkulturerbe in Ukraine
Weltkulturerbe in Ungarn