Weltkulturerbe Norwegen

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Norwegen Urlaub in der Nähe des sehenswerten Weltkulturerbe

Sehenswürdigkeiten des UNESCO-Weltkulturerbe in Norwegen

Eher klein und unscheinbar scheint Norwegen im hohen Norden Europas daherzukommen. Doch dieser erste Eindruck täuscht in jedem Fall. Denn Norwegen ist nicht nur eines der reichsten Länder unseres Kontinents, sondern auch berühmt für eine besonders gute Schulbildung.

Dies alles weist darauf hin, dass auch in Sachen Weltkulturerbe in Norwegen einiges getan wird. Die Kultur ist den Norwegern wichtig. Dementsprechend achten sie auch darauf, dass viele ihrer recht karg gesäten Städte einen besonderen Status bei der UNESCO einnehmen.

Gelungen ist das Erreichen des Status Weltkulturerbe in Norwegen beispielsweise Bergen. Bergen ist eine Stadt, welche zu Zeiten der Hanse riesige deutsche Viertel beherbergte, aber auch norwegische Handelsherren bauten die Stadt zu einem bedeutenden Handelsplatz aus.

Schon 1979 wurde Bergen zum Weltkulturerbe erklärt, da die Stadt eine enorme Bedeutung für den Ausbau der nordischen Hanse hatte.

Im Speziellen hatte die UNESCO bei der Ernennung der Stadt zum Welterbe den Hafen von Bergen mit dem Namen Bryggen im Auge.

Berühmt ist Norwegen auch für seine Stabkirchen. In Urnes steht wohl eine der bekanntesten dieser Kirchen aus Holz, die man so nur in Norwegen findet. Auch sie wurde von der UNESCO für ihre Einmaligkeit belohnt.

Die Kunst des Schiffsbaus inspirierte auch die Kirche, welche direkt am Fjord liegt.

Auch der Bergbau spielt in Norwegen eine wichtige Rolle. Das sieht jeder Besucher der Stadt Roros. Denn dort befinden sich um die 80 Bergmannshäuser, welche sich rund um eine Abbaustätte von Kupfererzen scharen.

Ein beeindruckendes Dokument der Industriekultur, welche hier seit dem 17. Jahrhundert entstand.

Viel weiter zurück reichen andere kulturgeschichtliche Denkmäler in Norwegen. So zum Beispiel die Felszeichnungen von Alta. Sie wurden vor 6.000 Jahren bis 25.000 Jahren in Nordnorwegen gezeichnet.

Hier wird die Siedlungsgeschichte Skandinaviens gegenwärtig, was die UNESCO 1985 dazu bewog, die Zeichnungen zum Weltkulturerbe zu ernennen.

Auch der Vega-Archipel, welcher sich etwas unterhalb des Polarkreises befindet, erzählt von der Besiedlung Norwegens. Alte Fischerhäuser, Leuchttürme und Farmen bilden ein einmaliges Ensemble, welches heute sowohl als Kultur- als auch Naturraum besticht.

Norwegen ist also ein Land, welches von einer langen Geschichte erzählen kann, die in seinen Welterbestätten eindrucksvoll dokumentiert wird. Unscheinbar vielleicht, aber voller kulturgeschichtlicher Highlights.

 

Stabkirche in Urnes, Norwegen

Unterkünfte in der Nähe der Stabkirche in Urnes

Die Stabkirche in Urnes ist vielleicht nicht das bekannteste aller Weltkulturerbe in Europa. Sicherlich auch nicht das Spektakulärste.

Doch dieses Bauwerk im hohen Norden von Norwegen besticht durch seine ganz einzigartige Baukunst, welche ihm einen besonderen Charme verleiht.

Wen würde der Anblick dieser Kirche am Fjord in der Nähe von Sogndal nicht begeistern? Es ist eine Idylle der Natur, welche die Stabkirche in Urnes umgibt. Kein Wunder, der Jotunheimen-Naturpark liegt ganz in der Nähe.

Gerne wird eine Wanderung dort mit einem Besuch der Stabkirche in Urnes verknüpft. Auch Europas größter Festlandgletscher Jostedalsbreen ist nicht weit.

Doch nun zu einer ganz besonderen Kirche, welche einst von Zimmerleuten nach Prinzipien der Schiffsbaukunst erschaffen wurde. Denn die Norweger des Mittelalters - als das Land christianisiert wurde - hatten ein Problem.

Die Winterstürme waren in der Region so heftig, dass ein normaler Kirchenbau sofort zusammengebrochen wäre. Man konnte nicht die Baukunst Mitteleuropas für Norwegen anwenden. Und doch wollte man ein Gotteshaus erschaffen, welches mächtig war und die Ehrfurcht der Menschen vor Gott zeigte.

So wendeten die Bauherren die Technik des Stabbaus an, bei welchem die Wände und Säulen aus Holz besonders exakt aufeinander abgestimmt werden.

Klein kommt der Kirchenraum im Inneren mit 30 Quadratmetern daher - und man kommt sich im Inneren des Kirchenschiffes wirklich vor wie in einem Wikingerschiff. Doch durch diese Kompaktheit erhielt die Kirche Stabilität.

Letztendlich sind die Stabkirchen - von denen es in Norwegen noch einige weitere gibt - der bedeutendste Beitrag, welchen das Land insgesamt zur europäischen Architekturgeschichte geleistet hat.

Heute stehen noch 25 dieser Stabkirchen, deren Bauart auch in Mitteleuropa - beispielsweise in Tschechien - später nachgeahmt wurde. Im Mittelalter waren es über 1000.

Die Stabkirche in Urnes ist das Musterbeispiel dieser Kirchen und wurde deshalb von der UNESCO unter besonderen Schutz gestellt.

 

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