Der Domplatz in Pisa - Weltkulturerbe
Besuchen Sie den Domplatz und schiefen Turm von Pisa in Italien
Der schiefe Turm von Pisa - es gibt wohl kaum ein Kind, das nicht auch hierzulande in der Schule von ihm lernt und fasziniert ist von einem Gebäude, das sich mit der Zeit immer mehr zur Seite neigte, sodass man es zeitweise nicht besichtigen konnte.
Dass es für den "Schiefen Turm von Pisa" und den umliegenden Domplatz bis zum Weltkulturerbe Status gereicht hat, ist nicht weiter verwunderlich. 1987 war es soweit, dass die UNESCO die Piazza del Duomo mit ihrem Campanile zum Weltkulturerbe ernannte.Mitten in der wunderschönen Landschaft der Toskana im Norden Italiens gelegen, ist Pisa ein Ort den auch sonnenhungrige Touristen aufsuchen. Allerdings schätzen sie es, den Urlaub mit Sightseeing und Kultur zu verbinden.
Denn wo hat man schon ein solch einmaliges Baudenkmal wie den Campanile von Pisa, der an seiner Nordseite 55,8 Meter misst und an der Südseite 55,65 Meter. Vier Meter weicht der "Schiefe Turm von Pisa" damit insgesamt von der Vertikalen ab. Seit seinem Baubeginn im Jahre 1173 hatte sich der Boden unter dem Fundament des Turms soweit gesenkt, dass der Turm sich immer weiter neigte.
In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts waren deshalb umfassende "Aufrichtungsmaßnahmen" notwendig bevor der Turm wieder gefahrlos von Besuchern bestiegen werden konnte.
Doch nicht nur der "Schiefe Turm" gehört zum Weltkulturerbe, auch die zugehörige Kathedrale Santa Maria Assunta, die Kathedrale der jungfräulichen Gottesmutter sowie das Baptisterium und der anliegende Friedhof.
Alle Gebäude stellen ein außergewöhnliches mittelalterliches Ensemble dar, welches in seiner Gesamtheit die Architektur jener Zeit nachhaltig beeinflusste.
Dass Galileo Galilei den Turm von Pisa bestieg, um die Rotation der Erde zu beweisen, ist übrigens höchst umstritten - dennoch hat sich die Legende erhalten. Und kaum einer, der selbst Pisa vom Schiefen Turm aus betrachtet, möchte dieses nette Geschichte einfach außer Acht lassen...


