Weltkulturerbe in Frankreich
Das Welterbe der Kultur in Frankreich - Prunk und Pracht
Wer die Weltkulturerbestätten der Franzosen betrachtet, dem werden zunächst die Königsschlösser und deren Pracht und Gloria ins Auge fallen.
In der Tat wurde Frankreich über Jahrhunderte durch seine Herrscher wie beispielsweise den Sonnenkönig Ludwig XIV. geprägt, welcher den Satz formulierte "Der Staat bin ich".
Der Absolutismus war in Frankreich so deutlich ausgeprägt wie in keinem anderen Land Europas. Davon zeugen auch die Bauwerke, welche zum Weltkulturerbe gehören.
Am bekanntesten unter diesen Bauwerken ist wohl Versailles, das prunkvolle Schloss vor den Toren von Paris, das für nahezu jeden Urlauber in der Stadt der Liebe ein Muss darstellt.
Doch Ludwig XIV. war nicht der einzige französische König, dessen Bauwerke wir heute noch in all ihrer Pracht bewundern dürfen.
Bereits im ausgehenden Mittelalter wurden die meisten der Loire Schlösser errichtet. Schloss Chambord ist ein besonders herausragendes Beispiel der mittelalterlichen Baukunst, zudem begeistert seine idyllische Lage die Besucher.
Eine ganz andere Epoche der französischen Geschichte beleuchtet dagegen die Stadt Le Havre am Atlantik. Hier ist ausschließlich moderne Architektur prägend für das Stadtbild - und zwar auf solch intensive Art und Weise, dass die UNESCO auch hier Welterbestatus verlieh.
Mit Auguste Perret vollführte ein einziger Architekt das Kunststück, eine Stadt völlig aus dem kriegszerstörten Nichts heraus wieder aufzubauen und ihre einen ganz einzigartigen Stil zu geben.
Andere Welterbestätten in Frankreich spiegeln die Religiosität der Menschen wider. So zum Beispiel Mont St. Michel, ein Benediktinerkloster in der Normandie, welches heute zu den größten Touristenattraktionen dieser Region zählt.
Oder aber die großen Kathedralen Frankreichs aus der Epoche der Gotik, eine der bedeutendsten steht in der kleinen Stadt Amiens, eine andere im elsässischen Straßburg.
Kultur so weit das Auge recht - so könnte man Frankreich charakterisieren. Nicht umsonst ist das Land, was die Dichte der Welterbestätten betrifft, ganz vorne mit dabei. Auch deren Vielfalt zeigt, welche Bedeutung die Bewahrung der Kultur in Frankreich hat.
So ist zum Beispiel eine Wasserstraße wie der Canal du Midi ebenso Welterbestätte wie etwa die Festungsstadt Carcassonne oder aber das alte römische Amphitheater und der Triumphbogen von Orange ganz im Süden des Landes oder der geschichtsträchtige Papstpalast von Avignon, in dem über viele Jahre hinweg die Päpste des Mittelalters im Exil lebten.
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