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Weltkulturerbe Würzburger Residenz

Welterbe Würzburger Residenz - Prunk und Pracht in Franken

Wenn Sie einmal den Norden von Bayern und damit das Frankenland besuchen, dann sollten Sie auf keinen Fall einen Besuch in Würzburg, der alten Residenzstadt, und seiner Welterbestätte außer Acht lassen.

Denn die Würzburger Residenz zählt zu den prachtvollsten Prunkbauten in ganz Deutschland - ein bis heute erhaltenes Zeugnis des Rokoko und seiner Baukunst, welche in besonderem Maße auf reiche Verzierungen setzte.

An welchem anderen Ort, wenn nicht in der Würzburger Residenz könnte man solch kunstvolle Gemälde und Putten aus der Hochblüte des Rokoko erleben? In Deutschland dürfte dies schwierig werden, denn nicht umsonst wurde die Würzburger Residenz 1981 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.

Besuchen können Sie die Würzburger Residenz am Rande der Innenstadt. Sie ist bestens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und kann das ganze Jahr über besichtigt werden.

Für Kenner steht die Würzburger Residenz auf Grund ihrer Pracht in einer Reihe mit Schloss Versailles in Frankreich oder Schloss Schönbrunn in Wien, den vielleicht bekanntesten Barock- und Rokokobauten.

Begonnen wurde der Bau der Residenz des Würzburger Fürstbischofs im Jahre 1719. Der Bau der Schlossanlage wurde 1744 nach zwei Bauphasen erfolgreich beendet. Jedoch wurde danach noch etwa 50 Jahre lang an der Innenausstattung des Schlosses gefeilt bis diese zur Perfektion geführt worden war.

Heute sind wohl die Wand- und Deckengemälde des Italieners Giovanni Battista Tiepolo am bekanntesten. Und wer einmal im Residenzsaal und entlang des riesigen Treppenhauses auf diese Meisterwerke blickt, der weiß, warum sie diesen hohen Status erhielten, denn der Anblick kann einem in der Tat fast den Atem rauben.

Heute ist die Würzburger Residenz übrigens ein Museum, welches Teile der Universität, die umfangreichen Galerien und Antikensammlungen des Martin-von-Wagner-Museums sowie einen großen Teil des Staatsarchivs beherbergt. Schon allein deshalb lohnt es sich in jedem Fall, dort einmal vorbeizuschauen.