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Oper von Sydney, Australien

Das Opernhaus von Sydney - die Welt des Klangs Down Under

Wer einmal in Sydney, der größten Stadt Australiens war, der wird den Anblick des Opernhauses der Stadt bestimmt nicht vergessen. Direkt am berühmten Hafen von Sydney liegt es, über den sich die Harbor Bridge spannt.

Der Blick von der Harbor Bridge hinunter auf das Gebäude der Oper von Sydney ist einmalig - kein Wunder, dass bereits kleine Kinder in Australien mit dem Begriff Sydney Opera etwas anfangen können.

Zusammen mit dem Uluru/Ayers Rock ist das Opernhaus von Sydney mit Sicherheit das berühmteste Weltkulturerbe von Australien und Ozeanien.

Doch was macht die Sydney Opera so besonders? Es ist zum einen ihre Lage direkt am Meer vor einer einzigartigen Kulisse. Zum anderen ist es sicherlich die ebenso eigenwillige wie einmalige Architektur, welche der Däne Jörn Utzon schuf.

Er gestaltete die Oper von Sydney so, dass diese wirkt, als würden sich Schalen oder Blütenblätter öffnen. An Muscheln fühlen sich viele Besucher deutlich erinnert. Die Konstruktion dieser Schalendächer war zunächst umstritten, da sie sich 1955 schwer realisieren ließen.

Doch der Däne bekam - zur Überraschung aller - dennoch den Zuschlag und konnte so ein Gebäude der Extraklasse erbauen, in dem ab den 70er Jahren nur die berühmtesten Künstler wie etwa die Neuseeländerin Kiri Te Kanawa auftraten.

Unzählige Opern wurden seitdem in Sydneys berühmtestem Gebäude aufgeführt. Eine lange Baugeschichte hatte damit zu einem guten Ende geführt, als Elisabeth II. als Staatsoberhaupt 1973 offiziell die Eröffnung vornahm.

Heute besuchen pro Jahr etwa 7,5 Millionen Besucher das Sydney Opera House. Sie alle schwärmen von einer Kulisse, welche man nur an diesem einen Ort der Welt erleben kann.

Das ist es, was die UNESCO bewog, die Sydney Opera zum Weltkulturerbe zu ernennen. Eines der bedeutendsten architektonischen Zeugnisse des 20. Jahrhunderts erhielt so im Jahre 2007 einen noch höheren Status.