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Weltkulturerbe in Mali

Kulturell Interessierte reisen besonders gern zu den Stätten des Weltkulturerbe in Mali

Mali ist ein afrikanischer Staat inmitten der Sahara. Er gehört zu den ärmeren Ländern Afrikas, auch die Bildung der Menschen dort ist leider erschreckend niedrig. Auch kann Mali nicht vom Tourismus leben, wie es so vielen anderen afrikanischen Staaten möglich ist.

Nur wenige Besucher finden den Weg in das Land, vor allem auch, weil sie als Forscher und kulturell Interessierte zu den Weltkulturerbestätten des Landes reisen, mit denen Mali einige Bedeutung innerhalb der Weltkultur erlangen konnte.

Vier Weltkulturerbestätten besitzt Mali momentan. Für ein armes afrikanisches Land eine stattliche Anzahl. Die wohl berühmteste davon dürfte Timbuktu sein - eine Stadt mit wahrlich sagenhaftem Mythos. Wer hat nicht schon einmal von der reichen Stadt mitten in der Wüste gehört, in die es zahllose Abenteurer verschlug - von denen viele niemals zurückkehrten?!

54.000 Einwohner hat die Oasenstadt heute. Einst zählte sie zu den reichsten ganz Nordafrikas. Es war der Stamm der Songhai, unter dem der Aufstieg der Stadt in diesem Maße möglich war. Sie etablierten Timbuktu als Karawanenstadt und wichtigen Handelsstützpunkt mitten in der Wüste.

Nach dem Untergang des großen Reiches wurde Timbuktu für Forscher wie Heinrich Barth oder Alexander Gordon Laing interessant.

Neben Timbuktu gehört auch die islamisch geprägte Stadt Djenné zum Weltkulturerbe in Mali. Die gesamte Altstadt von Djenné Welterbe, besonders sticht jedoch die Große Moschee heraus, welche vollständig aus Lehm errichtet wurde.

Sie ist damit das Größte aus Lehm errichtete Bauwerk der Welt.

Zugleich Weltkulturerbe als auch Weltnaturerbe sind die Felsen von Bandiagara in Mali. Auf dem Land des Felsmassivs siedeln die Dogon, eine ursprüngliche Ethnie in Mali. Die Bedeutung der Region für sie trägt zum Weltkulturerbestatus bei.

Last but not Least sei das Grabmal von Askia genannt, welches in Gao liegt und Grabmal des ersten Königs des Songhai Reiches ist. Es gilt als besterhaltener Lehmbau in der Sahelzone.