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Weltkulturerbe in Kenia

Ein Urlaub in Kenia sollte auch für die sehenswerte Weltkulturerbe genutzt werden

Die meisten von uns kennen Kenia als Urlaubsland voller Natur - mit wilden Tieren und der Möglichkeit zu Safaris. Doch dies ist längst nicht alles, was Kenia ausmacht. Vielmehr beherbergt das Land auch einige wahrlich sehenswerte Weltkulturerbestätten.

Natürlich sind es eher die Weltnaturerbe, die den Urlaubern auffallen, so zum Beispiel der Mount Kenya oder der Natronsee im Rift Valley. Allerdings ist die Menge an Weltkulturerben in Kenia klein aber fein.

Da wäre zum Beispiel Fort Jesus auf der Insel Mombasa. Die Festung wurde im Jahre 1593 von den portugiesischen Besatzern unter Philipp II. durch den italienischen Architekten Giovanni Battista Cairato errichtet.
Fort Jesus war sozusagen das Tor der Portugiesen zum Indischen Ozean. Von hier aus setzten sie beispielsweise in ihre indische Kolonie Goa über. Mombasa war ist die größte kenianische Hafenstadt. Einst war sie ein blühender Handelspunkt. Gegen Seeräuber und andere Angreifer schützte Fort Jesus.

Nach der Zeit der Portugiesen wurde Fort Jesus von den Engländern erobert. Sie nutzten es als Gefängnis.

Ein ganz besonderes Weltkulturerbe sind auch die Kaya oder Makaya. Das ist der Name von ganz bestimmten Waldgebieten in Kenia. Dort befanden sich einst Siedlungen des Volks der Mijikenda.
Man findet die Kaya überall entlang der kenianischen Küste.

Heute sind die Dörfer jedoch verlassen. Allerdings gelten die Kaya bei den Mijikenda immer noch als Orte der Ahnen und Ahnenverehrung. Deshalb stehen sie auch unter dem Schutz der Stammesältesten und dürfen nicht abgeholzt werden.

Auch der Schutz der UNESCO sorgt hierfür.

Lamu ist eine 10 × 6 km große Sandinsel vor der Küste Kenias. Sie befindet sich im Indischen Ozean und ist ebenfalls eine Welterbestätte. Denn die Hauptstadt der Insel, welche denselben Namen trägt, ist Weltkulturerbe.

Vor allem war Lamu eine Handelsniederlassung, besonders die Portugiesen prägten den Stil, in dem die Altstadt errichtet wurde.